Pflanzenimpulse

Gelber Frauenschuh - Cypripedium calceolus


Eine mittlerweile sehr selten gewordene heimische Orchidee, die man hi und da an verschwiegenen Plätzen in Waldgebieten mit Buchen- und Fichtenbestand und kalkreichem Boden noch entdecken darf.
Der Frauenschuh entwickelt sich sehr langsam. 
Vom Same bis zum Keimling vergehen mehrere Jahre, bis zur Blüte dann insgesamt 10 Jahre oder sogar mehr.
Zum Keimen stellt der Frauenschuh-Same sehr anspruchsvolle Bedingungen. So brauchen die winzigen Samen einen optimalen Lebensraum mit kalkhaltigen Böden, ausreichend Schatten und einem ganz bestimmten „Mykorrhiza-Pilz“, der wiederum nur dort vorkommt, wo auch Fichten wachsen. Pilz und Pflanze leben in Symbiose, ohne den Pilz kann der Frauenschuh nicht gedeihen.

Was für ein Glück, dass ich gestern dieses Wunderwesen bestaunen durfte.

Frauenschuh

 

Waldmeister 

– Galium odoratum- Rötegewächse 

weitere Namen: Meister über die Geister, Matrisylvia (Mutter des Waldes), Maiblume 

 

Der Waldmeister gehört, ebenso wie z.B. der blühende Weißdorn, die Traubenkirsche, das Maiglöckchen, und der Salomonsiegel, zu den Maienpflanzen. 

Man sprach davon, dass im Mai, zur Beltaine-Zeit, die Natur bzw. der Wald sein „Hochzeitskleid“ trägt. Viele Pflanzen blühen nun im strahlenden Weiß, und ein sinnlich, betörender Duft liegt in der Luft. 

Unaufhaltsam explodiert nun förmlich das frische Grün und tanzt den Maienreigen mit dem duftenden Weiß. 

Lebensfreude, Lebenskraft, lebendige Leichtigkeit bis hin zur Ekstase… 
 

Anwendung als verdünnter Teeaufguß

(1 TL. frisches Kraut, vor dem Blühen, mit mind. 250ml heißem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen) 

  • Krampfartige Kopfschmerzen
  • Krampfartige Menstruationsbeschwerden
  • Bauchschmerzen
  • gleichmäßiger Herzschlag
  • Lebensfreude


Lädt Leichtigkeit und Lebensfreude ein:

  • Ein Bündel Waldmeister in der Wohnung aufhängen und den Maienduft genießen

 

Achte darauf, den Waldmeister in leichter Dosis zu genießen, zuviel der Cumarine des Waldmeisters fördern Kopfschmerzen. 

 

Inspiration/Quelle: die Natur, Adelheid Brunner, Ursula Stumpf 

 

- Waldmeister und Mutter des Waldes -

Öffne mein Bewusstsein, binde mich an, an die reine Ursprungskraft.

Quirliger Sternentanz und Maienreigen, Grüner Mann und weiße Göttin, 

urmännliche Energie, sie hält, schützt und unterstützt die urweibliche Kraft.

Sie tanzen den ekstatischen Maientanz.
Entstehung einer heilen Kreativenergie.

Der Weg der Geburt aus der Einheit in die Dualität auf Mutter Erde ist frei - einfach Liebe - .

Barbara Schlosser

 

Waldmeister


Löwenzahn - Taraxacum officinale

Vitalität und Lebenskraft
Löwinnenmut und Löwenherz
Verwurzelung und Aufrichtigkeit

Er lehrt uns Hingabe an den Lebensfluß, und Annehmen der Gegebenheiten. Er nutzt alle Bedingungen als Chance, so wächst er üppig und hoch auf gut gedüngten Viehweiden, im Bergland dagegen wächst er klein, strotzt dafür umso mehr vor Vitalstoffen. 

Löwenzahn - DER Stoffwechselaktivator
🌱unterstützt uns beim Basenfasten
🌱seine Bitterkraft stillt Lust auf Süßes
🌱regt Stoffwechselprozesse an 
🌱unterstützt die Lebertätigkeit und -regeneration
🌱Die Wurzel regt die Nierentätigkeit an und hilft so, Säuren über den Urin auszuschließen

So kannst du vom Löwenzahn profitieren:
🌱verwende die Blätter für Salate
🌱brate die Knospen schonend in der Pfanne und gib sie über Pasta- und Gemüsegerichte
🌱schneide die am Vorabend gestochene Wurzel klein, gieße sie mit 1 Liter kochendem Wasser auf, 10 Min. ziehen lassen, und über den Tag verteilt trinken
🌱Kaue für mind. 4 Wochen täglich ein paar LöwenzahnStängel (die sind NICHT giftig!!!), so regeneriert Leber und Milz

Löwenzahn

Brennessel - Urtica dioica und Urtica urens

Erneuerung, Achtsamkeit und Geistesgegenwart
Deinen eigenen Raum einnehmen und ihn anderen zugestehen

DIE grüne Helferin beim Detox (Entsäuern, Entschlacken, Ausleiten).
Die Blätter liefern basische Mineralien wie Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium. Viamin C, Vitamin E, Vitamin K und B-Vitamine und Carotinoide.
Sie unterstützt dadurch die Zellerneuerung und -regeneration.
Durch ihre harntreibende Wirkung hilft sie uns, die über den Winter angesammelten Abfallstoffe loszuwerden. So fördert sie die Säureausscheidung und lindert dadurch Entzündungsgeschehen.
Sammelst du sie selber, fordert sie dich auf, achtsam und im Hier und Jetzt zu sein,...sonst weißt sie dich feurig in deine Schranken!
Diese Eigenschaft kannst du dir zu nutze machen. 🌱Verbinde dich mit der Brennessel, um deinen Raum einzunehmen
🌱Sie lehrt dich aufmerksam und respektvoll zu leben
🌱Sie verhilft zu Vitalität, Ausdauer und Geistesgegenwart

Giersch (Geißfuß)

-Podagraria aegopodium -


Giersch Heilpflanze

Der Giersch (Aegopodium podagraria) gehört zu den Doldenblütler-Gewächsen. 
Übrigens gehören dazu auch unsere schmackhaften Würz- und Gemüsepflanzen, wie Petersilie, Fenchel, Kümmel, Kerbel, Möhre, Pastinake oder Dill.

Die vor Vitalität und Robustheit strotzende, nicht auszurottende Pflanze, ist aufgrund dieser Eigenschaften oft der Schreck vieler leidenschaftlicher Gärtner und wird als "Unkraut" verachtet.
Dabei sollten wir den Giersch nicht als unseren Feind betrachten, sondern vielmehr als unseren Freund, denn schließlich möchte er uns einiges von seiner ausgesprochenen Lebens- und Grünkraft abgeben!
In ihm stecken wertvolle Inhaltstoffe:
z.B. enthält Giersch 4x soviel Vitamin  wie eine Zitrone!

Aufgrund seiner Heilkraft bei Gicht (Podagra) kultivierte man den Giersch früher oft in Klostergärten.
Der Giersch wird auch als "St.-Gerhards-Kraut" bezeichnet. Er ist dem Hl. Gerhard geweiht, dessen Leben von Schmerzen und Gicht geprägt war.


Giersch Heilpflanze

weitere Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Vitamin C, Eisen und andere Mineralstoffe und Spurenelemente.

Wirkung:
antibakteriell, antimykotisch, harntreibend, entsäuernd, entzündungswidrig

Verwendung bei:
Frühjahrsmüdigkeit, Übersäuerung, Gicht, Rheuma, Blasenentzündung, Husten, Krampfadern, Insektenstiche uvm.

Für mich persönlich ist der Giersch die perfekte Pflanze zur Unterstützung des Entsäuerungs- und Entschlackungsprozesses während der Säure-Basen-Kuren im Frühjahr und Frühsommer.
Er spült durch, entsäuert und liefert wertvolle Vitalstoffe! Und wächst nach jedem Ernten stetig wieder nach, - ein wahres Dauergemüse für umsonst!!

Verwendet als Pressaft, roh in Salaten, gekocht in Suppen oder wie Spinat zubereitet, usw. bereichert er den Speiseplan im Frühjahr und Sommer und liefert genau die Vitalstoffe die für unseren Stoffwechsel so notwendig sind.

Danke lieber Giersch!

Klebriger Salbei - Salvia glutinosa- Lamiaceae


tolle heimische Räucherpflanze,
kann ähnlich wie der Gartensalbei eingesetzt werden, zum Reinigen und Klären (Räume, Aura), Altes darf gehen, Neues darf willkommen geheißen werden.
Der klebrige Salbei ist dazu noch ein Meister im Lösen von hartnäckigen Fremdenergien, er befreit von allem was nicht zu dir gehört...gerade in der aktuellen Zeit in der im "Feld" viel Fremdes, Manipulatives, Verwirrendes "rumgeistert", hilft diese Salbeipflanze uns, klar zu sehen, zu wissen wer wir sind und was wirklich essentiell ist, und was es gilt zu verabschieden, weil es nicht unseres ist.
Es entsteht eine kraftvolle Synergie mit unserem ebenfalls heimischen Beifußart "Artemisia vulgaris", der "Schamanin" unter unseren heimischen Räucherpflanzen.

Salvia glutinosa

Wasserdost - Eupatorium cannabinum

er wächst bevorzugt an Ufern, feuchten Böden von Waldlichtungen, Gräben, 
er ist eine Zeigerpflanze für Wasseradern,
auf seinen zahlreichen Blüten wimmelt es nur so von Insekten, wie Bienen, Fliegen, Käfer und Schmetterlingen,
als Tee oder Tinktur eingenommen, stärkt er die Immunabwehr, hilft bei akuten Virusinfektionen (!), wie Grippe und grippale Infekte, Corona;
unterstützt die Rekonvaleszens nach längeren Infektionen und hilft zu neuer Kraft, stärkt Leber und Lymphsystem;
Seine alten Bezeichnungen "Donnerkraut" und "Blauwetterkühl" erzählen, dass der Wasserdost früher beim Regenzauber verwendet wurde.

Achtung: nur kurzzeitig und in geringer Dosierung verwenden, wegen der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide

Eupatorium cannabinum

kleiner Odermennig - Agrimonia eupatoria - Rosengewächs

er wächst auf Weiden, trockenen Wiesen, an Wegränder und sonnigen Standorten,
Ein Odermennig-Tee reinigt alle Schleimhäute des Körpers, so ist er eine Wohltat für Magen und Darm, und hilft bei Beschwerden im Mund-Rachen-Raum.
Er unterstützt die Milz und damit die Abwehrkräfte.
Räuchert man sich mit dem getrockneten Kraut v.a. den Halsbereich ab, so wirkt der Odermennig stärkend und öffnend auf das Halschakra, und vermag Beschwerden zu lindern, die auf einem blockierten Halschakra zurück zu führen sind.
Die Bachblüte (Blütenessenz) heißt Agrimony und hilft, für seine eigenen Bedürfnisse klar einzustehen, und diese klar und deutlich zu kommunizieren, um in Harmonie mit sich selbst zu gelangen.

Tausendgüldenkraut - Centaurium erythraea - Enziangewächs

nur selten trifft man das Tausendgüledenkraut heut zu tage an, wenn man Glück hat, findet man es an Waldrändern und Halbtrockenrasen.
Das Tausendüldenkraut darf nicht gesammelt werden, denn es steht unter Naturschutz!
Es ist ein Temperaturanzeiger, es öffnet seine Blüten nur bei Sonnenschein und erst ab mind. 20Grad Celsius!
Die Pflanze hat einen enormen Bitterwert, drum soll ein Teeaufguß aus nur einer kleinen Menge, eben so viel, wie zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger passt, zubereitet werden.
Das Tausendgüldenkraut ist als Heilmittel vielfach wertvoller als tausend Gulden. So unterstützt es bei jeglichen Beschwerden, die von einer geschwächtenVerdauung herrühren, es stärkt das Immunsystem, hilft bei vielerlei viraler, fieberhafter Infektionen, und kräftigt und stärkt Geschwächte.
Die Bachbüte (Blütenessenz) Centaury stärkt den eigenen Willen, hilft die eigenen Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen, und unterstützt auch öfter mal "NEIN" sagen zu können.

centaurium erythraea